DSDS Skandal: Chaos bei der Telefonabstimmung

microphoneBei Deutschland sucht den Superstar gab es am Samstag ein riesiges Durcheinander. Der Sender RTL erklärte die Telefon-Abstimmung bei der DSDS- Lifeshow für ungültig. Das Resultat: Kein Kandidat musste am Samstag ausscheiden. Außerdem wurde das Finale auf den 7. Mai verschoben.

Aber was genau geschah am Samstagabend?

Nach dem Auftritt der letzten sechs Kandidaten, wurden wie immer in einem Schnelldurchlauf die Endziffern der DSDS-Kandidaten eingespielt. Dabei hatte RTL bei der Anzeige für die Telefonabstimmung die Ziffern der Kandidaten Zazou Mall und Marco Angelini vertauscht. Das ganze auch noch zweimal. Der Moderator Schreyl korrigiert den Fehler zunächst, verwechselt aber kurze Zeit später selber die Endziffern. Am Ende der Show werden die Nummern nicht mehr eingeblendet. Die Leitungen bleiben jedoch offen. Gegen kurz vor zwölf bespricht sich RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger mit der Jury. Die Abstimmung wird schließlich abgebrochen. Außerdem entscheidet Sänger, dass es eine Zusatzshow geben wird und das Finale auf den 7. Mai verschoben wird.

In der Egebnis-Show verkündet RTL-Notar Dr. Jens Fleischhauer: „Die Stimmen werden bis zur ersten falschen Rufnummer-Einblendung gezählt und fließen in das Ergebnis der nächsten Show ein. Alle anderen Stimmen verfallen.“ Dieter Bohlen gibt bekannt, dass kein Kandidaten raus fliegt und dass das Finale um eine Woche verschoben wird. Alle DSDS-Kandidaten müssen also nochmal in einer Zusatzshow mit einem außerplanmäßigem Motto ran. Solch ein Chaos gab es bei DSDS noch nie.

Die Zuschauer sind nun erbost. Tausende Anrufe und SMS, die mindestens 50 Cent kosten, zählen nicht. Etliche Anrufer möchten nun ihr Geld zurück. Wie RTL den Anrufern ihr Geld zurück zahlt bleibt zunächst offen. „Die Situation muss erst einmal geklärt werden, bis entschieden wird, wie RTL damit umgeht“, teilt Tom Sänger mit.

Bild-Quelle: miggslives