Promis essen SushiImmer öfter kommt es auch im Bereich des Kulinarischen einmal dazu, dass durch besondere Events, größere Berichterstattungen oder einfach nur durch das Auftreten von Prominenten Personen eigentlich normale Dinge zu absolut neuen Trends und Standard hochgehoben werden. So ist es auch mit der japanischen Küche passiert, genauer gesagt mit dem Sushi Essen. Erst nachdem auch bekannte Personen sich dieses nämlich in aller Öffentlichkeit haben schmecken lassen ist vor allen Dingen die junge Generation einmal auf dieses tolle und überaus gesunde japanische Gericht aufmerksam geworden und zudem bereit gewesen es sich auch schmecken zu lassen. weiterlesen

freispielFreispiel, eine junge Band aus Frankfurt.

Frankfurt darf sich seit dem Juni 2007 über eine neue Band freuen, deren Klänge uns an die Größen der Musik-Welt erinnern. Das ist kein Zufall, den wie jeder Künstler, ließen sich auch „Freispiel“ inspirieren, laut eigener Aussage unter anderem von „Glashaus“, „Xavier Naidoo“, „Grönemeyer“, „Söhne Mannheims“, „The Cure“, „Frank Sinatra“ und „Depeche Mode“. Bunte Mischung? Ja, aber eine Stilrichtung ist zu erkennen und lässt sich in die Kategorie Deutsch-Pop, mit einem Hauch RnB einordnen.
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2776514890_8ab095bf33_m„Manneswehen“ kommt auf den Markt, das Pendant zu Charlotte Roche.

Wir erinnern uns noch alle sehr gut an „Feuchtgebiete“, nicht wahr? Abstoßend, fasziniert, offen und ein bisschen eklig. Nun gibt´s dazu ein männliches Pendant.

Der Titel lautet „Manneswehen“, verfasst von Bruno Preisendörfer, der sich auf 197 Seiten über die Nöte eines Mannes auslässt. Da geht es um OP´s, um sportliche Aktivitäten, um den Job, um Beziehungsproblemchen und um Nasszellen. Das wahre Leben eben.

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36557828_162e0a3e4c_mEin Blick auf die Fußbekleidung eines Mannes verrät oft mehr als tausend Worte – davon ist zumindest die Autorin Kathryn Eisman überzeugt. Für sie sind der Charakter und die Sohlen auf denen man(n) durchs Leben schreitet untrennbar miteinander verbunden. Um ihre weiblichen Geschlechtsgenossinnen vor allzu einschläfernder Schlafzimmerakrobatik zu schützen verrät sie in ihrem Buch „Schuhe lügen nicht“ was der einzelne Schuhtyp über die Stehkraft seines Trägers aussagt…

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Heinz Strunk´s „Fleckenteufel“ entpuppt sich als Trittbrettfahrer von „Feuchtgebiete“.

Kommt der Mann sich nicht albern vor? Nachdem Charlotte Roche mit ihrem „Feuchtgebiete“ für Zündstoff sorgte und die Bestsellerliste erklomm, will er sich ein Eckchen davon abschneiden und schreibt ein Buch mit ähnlichem Inhalt, nur aus der Männersicht betrachtet? Das Ergebnis ist ernüchternd!

Die Story handelt von dem 16-jährigen Thorsten, der den Leser einen eingehenden Einblick in die Gedankengänge über seine Mitschüler, seine sexuellen Eskapaden und seine religiösen Ansichten während einer Klassenfahrt geben soll. Seitenlang lässt er sich über seine Ausdünstungen aus, über Spritzdurchfall, der auch mal bis zum Bauchnabel gehen kann und über die Konsistenz der Popel, die sich seine Sitznachbarn aus der Nase ziehen. Soviel zu den ersten 30 Seiten des Buches. Wow, wie spannend. Wow, wie lustig. Und nochmal wow, für diese unglaubliche Neuigkeit am Literatur-Himmel. Ausdrücke wie „Mein Hintern juckt“ oder „runde Wasserpopel“ reißen da auch nichts raus. Im Großen und Ganzen gleicht nicht nur das Cover, sondern auch der Inhalt dem Vorreiter „Feuchtgebiete“ und es ist einfach nur peinlich einen solchen Abklatsch abzuliefern, der nicht nur stillos, sondern auch wenig erheiternd ist. Heinz, was sollte der Mist?

Es grüßt euch,
eine kopfschüttelnde Juli

Wie der Verlag Egmont Publishing in London bekannt gab, können sich alle Fans von „Pu der Bär“ über ein neues Buch freuen. Erscheinen soll „Return to the Hundred Acre Wood“ noch in diesem Jahr, nämlich am 5. Oktober. Es ist weiterhin geplant, dass von David Benedictus verfasste Werk, zeitgleich in Grobritannien und den USA zu veröffentlichen.

Die Abenteuer von „Pu der Bär“ feierten seinerzeit große Erfolge und wurden in über 50 Sprachen übersetzt. Auch als Zeichentrickfilmfigur füllte er weltweilt die Kinos.

Nach dem Tod von A.A. Milne im Jahr 1956, dem Autor der ersten Geschichten, war kein neues Abenteuer von dem Bären mit „sehr geringem Verstand“ veröffentlicht worden. Den Namen für seine Titelfigur hatte er im übrigen von dem Kuscheltier seines Sohnes Christopher Robin adaptiert.

Jetzt heißt es also: Warten, warten und nochmals warten…

Eure Bernice

“Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche ist der Bestseller 2008.

Und das ist eine Tatsache. Das Buch mit „Ekel-Faktor“ hat die Klippe erklommen und ist der Bestseller des gesamten Jahres 2008.

Man darf dabei nicht vergessen, dass dieser Titel nicht nur der Autorin eine ordentliche Stage Geld eingebracht hat, sondern dass er auch Autoren wie Ken Follett („Die Tore der Welt“) und Komiker Eckhardt von Hirschausen („Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“) abgehängt hat. Man muss einfach nur etwas Ausgefallenes auf dem Markt bringen, denn wen interessieren denn die Geschichten, die zum hundertsten Mal durchgekaut werden.

Nachdem ich bereits einige Male über Charlotte berichtete, habe ich mir das Buch geholt und es an einem Tag durchgelesen. Man sollte ja wissen worum es geht. Und so furchtbar eklig war es nun auch wieder nicht. Sie schreibt über die Pflege (oder Nicht-Pflege) ihrer Mumu, über die Möglichkeit eigenes Sekret als „Parfüm“ zu verwenden, über schmerzhafte Analfissuren, Analsex (die hintere Region ist hier sowieso ihr Lieblingsthema) und darüber, dass sie gern alles, was ihren Körper betrifft selbst verwertet, so auch (Wund-)Krinde oder Popel, die sie sich (vorzugsweise während einem Toilettengang) aus der Nase zieht. Zugegeben, letzteres beschrieb sie schon sehr eingehend und das kann während des Essens ein leicht angeekeltes Gefühl verursachen, wenn man es sich zu bildlich vorstellt.

Ganze sieben Monate stand das Buch an der Spitze der Bestseller-Liste und irgendetwas muss die Nation zu dem verstärkten kauf ja angereizt haben.
Roche möchte demnächst wieder zur Tat schreiten, doch laut eigener Aussage wird das Wörtchen „Anal“ diesmal kein Thema sein.

Ich bin gespannt!

Es grüßt euch,
eure Juli